WAISENHAUS RAKWANA

 

Bewerbungsaufruf zur Partizipation am Entwurf für ein buddhistisches Kloster im südlichen Sri Lanka

 

Im Wintersemester 2016/17 bietet die Professur für Entwerfen und Holzbau im Rahmen des realstudio ein neues Design-Build Projekt an (Design Studio mit anschließender Umsetzung des Entwurfes in Sri Lanka), für das sich interessierte Teilnehmer bewerben können.

„Caratha bhikkave carikan, Bahujana hitaya, bahujana sukhaya.“

Ziehet umher ihr Mönche und tut Gutes zum Wohle und zur Zufriedenheit aller - so lautet die sinngemäße Übersetzung der Worte, die der Buddha kurz vor seinem Tod an seine Mönche richtete.

Dies ist zugleich Motto der Sri Bodhiraja Foundation, der gemeinnützigen Stiftung eines buddhistischen Klosters in Embilipitiya im Süden Sri Lankas, das zu den bekanntesten Ausbildungsklostern in Sri Lanka zählt und neben zahlreichen Pre-School und Kindergärten ein zweisprachiges College sowie zahlreiche soziale Einrichtungen betreibt.

Hierzu soll nun ein Waisenhaus für elternlose Kinder kommen, das Gegenstand des Entwurfsstudios sein wird.

Eingeschränkt kann der Entwurf im Sommersemester 2017 vertieft werden. Die bauliche Umsetzung des Entwurfes fi ndet dann nach dem Sommersemester 2016 statt. Interessenten an diesem Entwurf  können ihre Bewerbungsunterlagen, bestehend aus einem kurzen Lebenslauf, Angaben zum bisherigen Studium (Entwurfsthemen, Vertiefungs-richtung , keine Noten!) und einem Motivationsschreiben von max. einer DIN A4 Seite als pdf-Datei  unter Angabe von Namen, Matrikelnummer und Semester per Mail an folgende Adresse senden:

holz@lrz.tum.de,

Betreff : Waisenhaus Sri Lanka

Bewerbungsschluß ist Montag, der 10. Oktober 2016

Die ausgewählten Teilnehmer werden rechtzeitig vor Semesterbeginn informiert und müssen nicht am Verlosungsverfahren teilnehmen.

Weitere Informationen zu bisherigen Design Build Projekten: db.ar.tum.de

Weiter Bauen im Buschkrankenhaus in Ngaoubela, Kamerun 2016

Ein interdisziplinäres, studentisches Bauprojekt der TU München nimmt in Kamerun als DESIGN BUILD PROJECT Gestalt an:

Link zum aktuellen Blog

leanWood - Sonderheft mikadoplus

Im Rahmen des Forschungsprojekts leanWood ist ein Sonderheft mikadoplus erschienen, das in groben Zügen das Forschungsprojekt umreisst und anhand von Projektbeispielen Prozessabläufe in der Planung und Kooperationsmodelle gegenüberstellt.  

pdf zum download 

MUT ZUR PARTIZIPATION - Bauwerkstatt für Gemeinschaftsbereiche in Flüchtlingsunterkünften

 

Ausstellung im Architekturmuseum Schwaben 23.Juli bis 28.August 2016, Do bis So 14-18 Uhr

In den Gemeinschaftsunterkünften leben Menschen aus verschiedensten Ländern auf engstem Raum. Damit aus dem Nebeneinander des Wohnens ein Miteinander werden kann, fehlen Orte, die zufällige Begegnungen zulassen, Bereiche zum Austausch, zum Zusammensein, aber auch zum Rückzug, um zu lernen oder zu spielen. Architekturstudenten ermittelten in einem Workshop die Wünsche, Vorstellungen und konkreten Bedürfnisse von Erwachsenen und Kindern einer Unterkunft in Augsburg mit über 260 Bewohnern. Im Austausch mit den Bewohnern wurden bauliche Strukturen für Gemeinschaftsbereiche entwickelt, die in Teilen bereits auch gemeinsam realisiert wurden. Die Ausstellung dokumentiert den Prozess und die Entwurfsideen. Die Rauminstallation reagiert auf die enge Lebenssituation der Flüchtlinge in den Unterkünften. Sie lädt dazu ein, die Schritte des Projektes nach zu verfolgen. 

Ein Projekt mit Studierenden der Fakultät für Architektur der TU München im Sommersemester 2016, Wahlfach „ALLMENDRAUM —offener Rückzugsort für Flüchtlinge“ (Fragestellungen aus Wissenschaft und Gesellschaft für Architektur und Städtebau)

Lehrbeauftragte: Maren Kohaus, Hilde Strobl  

Umsetzung und Ausstellung: Hilde Strobl, Architekturmuseum der TU München Maren Kohaus, Professur für Entwerfen und Holzbau Matthias Kestel, TUM Design Build, Professur für Entwerfen und Holzbau

Ausstellung und Projekt wurden gefördert durch: Hans Sauer Stiftung, IKEA, Spax, Festool, Fakultät für Architektur der TU München und die Stadt Augsburg.

Belastungsprobe

Im Bachelor 2. Semester sind Terrassenmöbel aus Dachlatten entstanden, die im Innenhof anschließend auf ihre Tauglichkeit geprüft wurden. Design, Funktion und Konstruktion stehen als gleichwertige Bewertungskriterien zusammen.

Ideenwerkstatt

Der Beitrag "KOMPAKTES WOHNEN" der Architekturstudentinnen Anne Gruber und  Anna-Theresa Braun wurde bei der vom WERKBUND ausgerufenen Ideenwerkstatt am Samstag, 12.3.2016 von der Jury mit einer "Auszeichnung" versehen. Ihren Beitrag haben die Studentinnen im Rahmen des Kooperationsentwurfes "NEUE HEIMAT - entwicklungsfähiges Wohnen" an der Professur für Entwerfen und Holzbau (Architekturfakultät), Prof. Hermann Kaufmann, und dem Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion (Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt), Prof. Stefan Winter erarbeitet.

Broschüre

BDA Nachwuchspreis 2016 für das OP-Gebäude für das Buschkrankenhaus Ngaoubela

Aus 38 Einreichungen aller bayerischen Architektur Hochschulen wurde am Samstag 27.2.2016 unser Projekt "OP-Gebäude für das Buschkrankenhaus Ngaoubela" mit dem erstmals ausgelobten Nachwuchspreis des BDA Bayern ausgezeichnet. 

Das Projekt von Julia Gräff, Michael Mayer, Phillip Weibhauser, Karina Gnüchtel, Doria Bornheimer, Magdalena Pfeffer, Stephanie Tröndlin-Ehrler, betreut von Stefan Krötsch und Matthias Kestel wurde nicht nur als studentisches Projekt gewürdigt, sondern durch die Jury auch als Kontrapunkt zur wenig sozial ausgerichteten Baubranche gewürdigt:

Die Beurteilung der Jury:

Es ist eine Hybris des kapitalistischen Bausystems, dass die dringlichsten Gestaltungsaufgaben die unattraktivsten sind, vor allem finanziell. Billigen Wohnraum schön, einladend und den Bedürfnissen der Menschen entsprechend zu entwerfen oder großen Notlagen nicht nur mit Behelfskonstruktionen zu begegnen, das ist die vielleicht größte Herausforderung in einer profitorientierten Immobilienkultur. Genau deswegen ist das Projekt der Studentengruppe der TU München, die in Kamerun ein Operationsgebäude mit zwei Sälen geplant und tatsächlich errichtet hat, von einer Bedeutung, die über die Prämierung einer Studentenarbeit weit hinaus geht. In nur sechs Wochen errichteten die sieben Studenten gemeinsam mit 25 Helfern vor Ort das einfache, aber dennoch schöne und voll funktionsfähige Gebäude für den sensiblen Bereich der Chirurgie. Da aufwändige und wartungsintensive Klimalösungen für das Low-Cost-Projekt und seine zukünftige Nutzung nicht praktikabel waren, wurde mit dem weit auskragenden Pultdach und eigens entwickelten Fenstern eine natürliche Kühlung durch Luftströme befördert. Ein großer Vorraum mit einer Balkendecke und Holztüren schafft zudem mit ökonomischen Mitteln einen Warteraum, der drei mal heimeliger wirkt als jeder deutsche Krankenhausflur. In dem Ensemble der ehemaligen Leprastation, die mit Unterstützung evangelischer Hilfsorganisationen zu einem der best ausgestatteten allgemeinen Krankenhäuser des dortigen Bezirks wurde, schafft die prägnante Architektur einen klaren Bezugspunkt, der sich dank der Materialien und der Bauweise nicht wie ein importierter Fremdkörper ausnimmt, sondern wie ein natürlicher Bestandteil dieser Genesungsgemeinde. Das Motto der Studentengruppe „build together – learn together“ möge noch vielen Architekturstudenten den Weg zu einer ethisch verstandenen Architektur weisen, die ihr Hauptziel nicht darin sieht, in die Architekturmagazine zu kommen, sondern die wesentlichen und massiv drängenden Probleme der Menschheit mit Intelligenz, Einsatz und Gemeinsinn in Angriff zu nehmen.

Weitere Informationen über das Projekt

BDA Preisträger 2016

Im Sommer diesen Jahres wird auf dem Gelände des Krankenhauses Ngaoubela das nächste Design Build Projekt errichtet. Die besondere Art der Gesundheitsversorgung in Subsahara Afrika erfordert die Betreuung der Patienten durch ihre Angehörigen in allen nicht-medizinischen Belangen. Bisher wohnen die Betreuenden unter den Betten ihrer Patienten oder auf den Gängen des Krankenhauses. Um diese Situation zu verbessern, beschäftigt sich die der Entwurf mit deren Unterkünften. 

Das Projekt WeiterBauen Ngaoubela

Woodbox in Berlin auf der "Grünen Woche" eröffnet

Deutsche und österreichische Verbände der Forst- und Holzwirtschaft - vertreten durch die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Waldbesitzerverbände sowie die proHolz Organisationen Bayern, Baden-Württemberg und Österreich - präsentieren die Woodbox in Berlin gemeinsam und setzen damit auch ein Zeichen mitteleuropäischer Zusammenarbeit im Bereich Wald und Holz. Auf der Grünen Woche werden bis zu 400.000 Besucher erwartet, die sich anhand der Woodbox von den ökologischen und architektonischen Qualitäten des Baumaterials Holz überzeugen können. Die Messe läuft noch bis 24. Januar 2016. Die WOODBOX ist von der Professur Entwerfen und Holzbau, Prof. Hermann Kaufmann, TU München, in Kooperation mit Arch. Maren Kohaus, Arch. Wolfgang Huß und Arch. Martin Kühfuss geplant worden. Im Anschluss an die Grüne Woche wird die Woodbox von 16. bis 19. Februar 2016 auch auf der bautec, der internationalen Messe für Bauen und Gebäudetechnik in Berlin, zu sehen sein.

Shabby Shabby Camp | Marstallplatz

Es kann doch nicht einfach jeder schlafen, wo er will! Oder doch? Matthias Lilienthal, der zur Spielzeit 2015/2016 die Intendanz der Münchner Kammerspiele übernimmt, startet mit dem spannenden Projekt Shabbyshabby Apartments in seine Amtszeit. Das mit dem Berliner Architektur- und Kunstkollektiv raumlabor entwickelte Projekt setzt sich auf experimentell-künstlerische Art und Weise mit der Frage des Wohnens und Lebens in einer Boomtown wie München auseinander: 120 Kreative werden mit einem Budget von jeweils 250 Euro insgesamt 24 Shabbies in den Münchner Stadtraum bauen, die dann zwischen dem 12.9.2015 und dem 13.10.2015 wie kleine Hotel-Apartments gebucht und bewohnt werden können.

Der Aufbau des Camps auf dem Marstallplatz, in dem die Bauteams ab dem 3. September selbstständig ihre Entwürfe realisiert haben, wurde von Studierenden unter der begleitung der Professur für Entwerfen und Holzbau der Technischen Universität München, Fakultät für Architektur gestaltet und umgesetzt. Das Gebäude wurde zusammen innerhalb von zwei Wochen vor Ort errichtet.

Entstanden ist eine ca. 900m² große temporäre Kollektivarchitektur für 80 Personen die folgende Funktionen vereint: Wohnen, Essen, Kochen, Wellness, Büro und Werkstatt. Die Gemeinschaftszone mit Essbereich und Küche gibt sich als halb-öffentliche Piazzetta auf dem Marstallplatz, die Interessierte anzieht und zur Gemeinschaft einlädt.

 

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Bayerisches Fernsehen

Kammerspiele

Raumlabor

 

Woodbox in Wien

Die WOODBOX ist vom 24. September bis 4. Oktober im Museumsquartier in Wien zu sehen (Mariahilfer Straße 1, Platz der Menschenrechte). Hier wird die Preisverleihung des "wienwood 15" erfolgen. Die Box bietet Informationen rund um das Thema Wald- und Holznutzung. Die WOODBOX ist von der Professur Entwerfen und Holzbau, Prof. Hermann Kaufmann, TU München, in Kooperation mit Arch. Maren Kohaus, Arch. Wolfgang Huß und Arch. Martin Kühfuss geplant worden.

Woodbox in Aachen

Zehn Tage lang veranschaulicht die Ausstellung vor dem Elisenbrunnen die Potenziale zukunftsorientierter Holzarchitektur in Europa. Die Unterstützung seitens der Stadt Aachen den begehbaren Holzcontainer hier zu präsentieren war eine leichte Entscheidung, so Marcel Philipp, da das Material Holz für sich spricht.   Die Baukultur- und struktur rund um Aachen und in der Region Eiffel ist geprägt durch das Handwerk. Hubert Kaiser, vom Ministerium für Klimaschutz & Umwelt, ist überzeugt, dass durch Erleichterungen in der Normung der Holzbauanteil in Nordrhein-Westfalen von aktuell neun Prozent deutlich gesteigert werden kann und Holz dadurch auf gleiche Ebene wie andere Baumaterialien kommt. Eine weitere Aktion ist die Auslobung eines Holzbaupreises.

Buchprojekt | Belebte Substanz

Buchprojekt „Belebte Substanz - Umgebaute Bauernhäuser im Bregenzerwald“ von Florian Aicher und Prof. Hermann Kaufmann Zwischen Tradition und Moderne - Bauen im Bregenzerwald ist international bekannt. Es verbindet traditionelle Handwerkskunst mit zeitgemäßer, qualitätvoller Architektur. Wichtiger Bestandteil ist die Umnutzung alter Bauernhäuser zu Wohnhäusern. Das Buch präsentiert 17 realisierte Umbauten in kurzen Reportagen, stimmungsvollen Fotos und Planzeichnungen. Einleitende Essays renommierter Fachautoren sowie ein umfangreiches, mit Zeichnungen und Fotos ergänztes Glossar des Fachgebiets Holzbau beschäftigen sich mit der Besonderheit dieser Entwurfsaufgabe, mit der Geschichte des Haustyps und dem sozio-ökonomischen Hintergrund ländlicher Baukultur. Darüber hinaus werden die wesentlichen baukonstruktiven Probleme erörtert und praxisnahe Lösungen vorgestellt. Bauen im Bregenzerwald - eine Kultur, die aus der Vergangenheit kommt, in der Gegenwart wirkt und in die Zukunft strahlt.

Erscheint am 22. Juni 2015, 216 Seiten, 250 farbige Abbildungen

Maße: 23 x 28 cm, Gebunden, DVA

ISBN-10: 3421040028, ISBN-13: 9783421040022